Die Grasbeißerbande

Die Grasbeißerbande

Ein Bestseller für die Kinder- und Jugendhospizarbeit

„Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße?“ Diese Frage von dem achtjährigen an Leukämie erkrankten Max war die Initialzündung für das Buch „Die Grasbeißerbande – Das Sterben wieder ins Leben holen“.

Zwei Jahre lang sammelten wir Fragen von lebensverkürzend erkrankten Kindern. Wir wollten wissen, welche Fragen sich Kinder stellen, wenn es um ihren eigenen Tod und ihr eigenes Sterben geht. Entstanden ist eine einmalige Sammlung von außergewöhnlichen und inspirierenden Fragen, die im Januar 2017 als Buch erschienen ist. Die Fragen der Kinder sind ein Geschenk. Sie berühren in uns ganz schüchtern und zaghaft die für uns so angstbesetzte Endlichkeit unseres Daseins. Sie haben die Kraft, unsere Perspektive auf das Leben, aber auch auf den Tod, dauerhaft zu verändern. Ein tief berührendes Buch.

„Die Grasbeißerbande“ bringt auf den Punkt, was Sterbebegleiter in Hospizen und Familien erleben: Vor allem Kinder begegnen dem eigenen kurz bevorstehenden Tod gelöster und trösten oft mit Gelassenheit und Humor die Eltern und andere Angehörige. Für die sich in der Hospizbewegung engagierenden Menschen kehrt der Tod zurück ins Leben. Für die Masse der Gesellschaft bleibt der Tod ein Tabuthema. Jedoch erst das Wissen um seine Endlichkeit macht das Leben wertvoll und lässt Menschen danach streben, jede noch verbleibende Stunde glücklich zu leben. „Die Grasbeißerbande“ ist ein Weckruf für jeden, sich seiner Zeit bewußt zu werden.

Das Buch als Wanderausstellung

Die Grasbeißerbande - Das Sterben wieder ins Leben holen

Die Einkünfte aus dem Buchverkauf und Geldspenden im Rahmen der jeweiligen Ausstellung kommen direkt einer lokalen Einrichtung aus dem Umfeld der Kinder- und Jugendhospizarbeit zugute.

Wanderausstellung Die Grasbeißerbande - Das Sterben wieder ins Leben holen

Warum diese Arbeit so wichtig ist

In jedem Jahr sterben ca. 5.000 Kinder noch vor ihrem 15. Lebensjahr an einer lebensverkürzenden Erkrankung. Das sind bei einer durchschnittlichen Klassenstärke von 25 Schülern 200 Schulklassen, die am Ende eines Jahres nicht mehr da sind. Die Öffentlichkeit bekommt davon oft nichts mit. Nach wie vor ist das Thema um sterbende Kinder ein Tabu in unserer Gesellschaft. Dem eigentlichen Tod geht nicht selten ein gesellschaftliches Sterben voraus. Viele Kinder sterben isoliert.

 

Kinderhospizarbeit ist ein Versprechen, betroffene Kinder und Jugendliche und deren Familien auf ihrem Weg bis zum Ende zu begleiten. Das erfordert den Einsatz von Zeit und Geld. Während der Arbeit zu unserem Buch haben wir erfahren müssen, dass der Großteil der Kosten für die Arbeit in ambulanten und stationären Kinderhospizen durch Spenden finanziert werden müssen. Und die Lobby ist klein, niemand möchte sich gern mit dem Sterben von Kindern auseinandersetzen. Das Dilemma: wenn niemand über das Thema Sterben von Kindern spricht, wer soll dann spenden? Den wenigen haupt- und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden fehlt die Zeit für Öffentlichkeitsarbeit, denn ihre Hauptaufgabe liegt in der Begleitung der Familien.

Gross für Klein - Gemeinsam statt einsam

Logo Grasbeißerbande e.V.

Für uns der Grund mit einigen großartigen Mitstreitern den Verein Grasbeißerbande e.V. im Februar 2017 zu gründen. Unsere Idee ist einfach: Mit dem Geld aus Spenden finanzieren wir weitere Auflagen des Buches „Die Grasbeißerbande – Das Sterben wieder ins Leben holen“.

Diese Bücher stellen wir als Verein Kinderhospizen, ambulanten Kinderhospizdiensten und anderen Projekten aus diesem Bereich kostenlos zur Verfügung. Die Einrichtungen nutzen die Bücher, um sie entweder zu verkaufen und so die Einnahmen zu erhöhen, oder als gezielte Maßnahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sind fest davon überzeugt, die Fragen der kleinen Grasbeißer haben die Kraft das so wichtige Thema in unserer Gesellschaft zu enttabuisieren.  Unser ganz persönlicher Traum: Wir drucken und verkaufen mindestens 100.000 Bücher und auf diesem Weg kommen 1 Million EUR für die Unterstützung der Kinderhospizarbeit in Deutschland zusammen. Die Satzung unseres Vereins findest Du hier.

Du möchtest helfen? Kein Problem. Es gibt viele Wege, manche haben noch nicht mal direkt etwas mit Geld zu tun.

STIMMEN

„Aus leidvoller Erfahrung, unser Sohn starb mit 7 Jahren an Krebs, habe ich dieses Buch erworben. Ich kann es nur empfehlen. Dieses Thema gehört in die Öffentlichkeit, denn leider werden Krebskranke Kinder oft ignoriert und tot geschwiegen. Und darunter leiden sie unendlich, wenn vorallem Freunde weg bleiben. Deshalb ist dieses Buch sehr zu empfehlen.“

(Andreas Zergiebel)

„Tief berührend, echt, bewegend und einfach nur Leben ohne Filter und Sicherheitsnetz- das zeigt das Buch „Die Grasbeisserbande“. Die Aussagen und Fragen, die sterbende Kinder stellen sind so ungeschönt und direkt, dass sie einen bis ins Mark treffen und nicht mehr loslassen. Ich habe mit diesem Buch gelacht, ich habe mit diesem Buch geweint und es hat mich zum Nachdenken gebracht. Ein kostbare Momentaufnahme, die aufzeigt, wie ungeschönt und direkt Kinderseelen mit dem Tabuthema Tod umgehen. Ein MUSS für jeden, der mit offenen Augen durchs Leben geht.“

(Vivianne Buchter)

„Liebe Susen, lieber Karsten, vielen herzlichen Dank für ein Buch, was in unserer heutigen Zeit entschleunigt, die kritische Selbstreflexion fördert, das Herz nachhaltig berührt und von großem Tiefgang geprägt ist. Die Bilder der kleinen Künstler unterstreichen jedes Zitat.“Was passiert mit meinen Träumen wenn ich nicht mehr da bin?“ Eine berechtigte Frage der kleinen 11-jährigen Jana. Haben wir noch Zeit zu träumen? Zeit für Nähe, Zuneigung, positive Wertschätzung aber auch für Demut? Ein großartiges Buch was Gedanken und Reflexionen zu Tage fördert, mit denen wir uns viel häufiger auseinandersetzen müss(t)en!“

(Dr. F. Heidrich)

„Vielen Dank den Autoren für Ihren Mut, sich dem Thema Tod aus Sicht von Kindern, die sterbenskrank sind, zu nähern und uns als Leser daran teilhaben zu lassen. Es hat mich tief berührt und bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Unterstreichung der Worte (Fragen) mit den Bildern ist eine wunderschöne Idee. Und die Einladung zur Selbstreflexion und Bewußtmachung der eigenen Endlichkeit und dem Umgang mit der eigenen Lebenszeit rundet das Projekt ab.

Ich werde es bestimmt in nächster Zeit an gute Freunde verschenken um auch ihnen die wertvolle Erfahrung damit zu ermöglichen.“

(Claudia Robert)