Von dem, was man hat, etwas abgeben. Besonders dort, wo es dringend notwendig ist.

 

2.500,– EUR für unsere großartigen Künstler aus Südafrika

KLEVE. Von dem, was man hat, etwas abgeben. Besonders dort, wo es dringend notwendig ist. Das war das Ziel von Dr. Frank Hettlich, der in Kleve viele Jahre eine Zahnarztpraxis führte und 2007 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.Kurz zuvor war er noch in Südafrika, um ein neues Projekt anzustoßen. Der wenig später gebaute Kindergarten wurde in Erinnerung an ihn „Frank’s Hea- ven“ genannt. Hier werden die Kinder nicht nur beaufsichtigt und auf die Schule vorbereitet, sondern auch täglich mit einem „Wundermuffin“ versorgt, der speziell von Ernährungswissen- schaftlern der Uni Kapstadt entwickelt wurde, um dem dort vorherrschenden Nährstoffmangel vorzubeugen.

Kinder malen für „Die Grasbeisserbande“

Die Kinder von „Frank’s Heaven“ sind es auch, die die Bilder zu dem im Januar erschienenen Buch „Die Grasbeisserbande“ malten, das ein Bestseller zu werden scheint. Mit Fragen wie „Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße“ oder „Es gibt so viele Religionen. Woher weiß der Tod, wohin er einen bringen muss, wenn er zum Beispiel einen Moslem holt“ ist „Die Grasbeißerbande“ ein tiefberührendes Buch. Es bringt auf den Punkt, was Sterbebegleiter in Hospizen und Familien erleben. Man erfährt nicht nur, welche Fragen sich Kinder stellen, wenn es um ihren eigenen Tod und um ihr eigenes Sterben geht. Es wird auch auf eine einzigartige Weise bewusst, wie endlich unsere Zeit auf Erden sein kann.

Verschiedene Projekte werden unterstützt

Mit den Einnahmen des Buches werden verschiedene Projekte der Kinderhospizarbeit in Deutschland sowie die kleinen Künstler aus Südafrika unterstützt. In der vergangenen Woche überreichten die beiden Autoren Susn und Karsten Stanberger einen ersten Scheck über 2.500 Euro an Doris Hettlich, die nach dem Tod ihres Mannes das Projekt „Frank’s Heaven“ weiterführt und sich mit den Künstlern über den Erfolg des Buches freut.

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