Zuversicht

Über 6.000,– EUR am vergangenen Wochenende

Über 6.000,– EUR am vergangenen Wochenende

Das war ein tolles Wochenende! Am vergangenen Wochenende waren wir bei den Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben eingeladen. Karsten hat als Keynotespeaker seinen Vortrag „Von der Entdeckung des Zeitwerts – wie Veränderung gelingt.“ zum Besten gegeben. Mehr als 300 Zuhörerinnen und Zuhörer waren sichtlich ergriffen und tief berührt. Zum Dank erwarben die Wirtschaftsjunioren 400 Bücher „Die Grasbeißerbande“ um diese wiederum ihren Gästen als Geschenk mitzugeben.

Von Samstag auf Sonntag waren wir dann zu Gast beim LUDOKI Herbstmeeting. Neben dem, das Karsten Teil dieses wunderbaren Trainernetzwerkes ist, durften wir auch hier unser Projekt vorstellen. Die Geschäftsführer der LUDOKI GmbH, Wolfgang Marschall und Tarek Abouelela, unterstützten unsere Grasbeißerbande mit einer großzügigen Spende. Zusammengekommen sind an diesem Wochenende mehr als 6.000,– EUR für den Verein „Grasbeißerbande e.V.“.

Euch allen vielen herzlichen Dank – auch im Namen aller kleiner Grasbeißer für Eure großartige Unterstützung. Ihr alle habt dabei geholfen, Menschen das Wichtigste zu schenken: Nähe und Verlässlichkeit. Die Kinderhospizarbeit muss in Deutschland immer noch zu mehr als 70% aus Spendengeldern finanziert werden. Es fehlt an Sachmitteln, an Mitarbeitern und vielem mehr.  Erst durch Spenden kann die Betreuung vieler Kinder und deren Familien sichergestellt werden. Ihr helft dort, wo viele wegsehen. Dafür ein ganz großes DANKESCHÖN.

Dein Vortrag war bewegend, eindrücklich und ionspirierend zu gleich. Bewegend, weil Du die Emotionen der Kinder und Deine Erkenntnisse daraus für ein bewussteres Leben super ehrlich rüber gebracht hast. Eindrücklich, weil Du mir klar gemacht hast. Wie wichtig es ist, jetzt zu leben und nicht immer alles auf später zu verschieben. Und inspirierend, weil ich total motiviert aus dem Vortrag heraus gegangen bin mit dem klaren Vorsatz, Dinge zu ändern. Dieser Vortrag ist für jeden, der mehr vom Leben will und alle, die vor lauter Rast nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht. Es ist Ein Motivationsvortrag aus dem Herzen heraus. Danke Dir. (Udo Kerzinger, Kerzinger Training)

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Blau und weiß ein Leben lang – Notizen einer Reise

Ein anderes Zimmer. Das Licht hier erinnert mich an die Abenddämmerung. Diese knappe eine Stunde, wo sich die Grenze vom Tag zur Nacht auflöst. In dem die scharfen Konturen beginnen unscharf zu werden und die Farben des Tages langsam von der Dunkelheit der Nacht abgelöst werden, entsteht irgendwo dazwischen dieses ganz besondere Licht mit seinem Farbenspiel. Blaue, bis an den Boden reichende Gardinen sind zugezogen. Etwas Sonnenschein dringt durch einen kleinen Spalt, wo sich die beiden Gardinenhälften nicht ganz berühren. Außer einem blau, weißem Bett stehen noch ein Regal mit einer Musikanlage, ein kleiner, runder Tisch und vier Stühle im sonst leeren Raum. Auf dem Tisch steht eine Kristallvase mit wild durcheinander gemischten bunten Blumen. Mir gefallen die Margeriten. Sie haben die Form, wie kleine Kinder Sonnen malen. Ein kleiner Kreis mit vielen kleinen Sonnenstrahlen daran. An der Decke hängt eine Lampe. Sonne und Mond spenden ein weiches, warmes Licht. Überhaupt spielen Sonne und Mond eine große Rolle in diesem Zimmer. An den Wänden sind Sonne, Mond und Sterne in den unterschiedlichsten Farben aufgemalt. Auch das Bett ist damit bemalt. Alles wirkt so liebevoll und harmonisch. „Das ist das Abschiedszimmer mit dem Sterbebett.“, sagt Frau Schneider ganz beiläufig. Ich wußte vor meinem Besuch nicht einmal, das es so einen Raum überhaupt gibt. Erst als Frau Schneider mir mit einer Geste zu verstehen gibt, ich solle ruhig noch in dem Zimmer bleiben, merke ich wie mir die Tränen die Wangen hinab laufen. Sie verlässt stumm den Raum. Mich überwältigt meine eigene Angst, in so einem Zimmer zur selben Zeit mit einem meiner Kinder sein zu müssen. Ich sitze eine Weile auf einem der Stühle. Auch wenn es mir körperlich weht tut, merke ich, von dem Raum geht eine ungeheure Kraft und Ruhe aus. Ich habe das Gefühl, wie sich die Grenze vom Tag zur Nacht in der Dämmerung auflöst, verschwimmt hier ganz leise die bewußte Grenze zwischen Leben und Tod. Zeit spielt keine Rolle mehr. Und trotzdem, so ein Zimmer dürfte es gar nicht geben, denke ich. Ich wische mir meine Tränen weg und stehe wieder auf. Als ich am Abend davon meinen Kindern erzähle, sagt mein Sohn, er möchte auch so ein Bett. „Nicht zum Sterben, Papa. Keine Angst. Und die Wolken und so brauche ich auch nicht. Ganz viel Blau und Weiß möchte ich. Papa, das ist doch Schalke.“. In den Wochen darauf ist sein sechster Geburtstag und ich baue ihm seine Schalke-Garderobe mit Trainerbank. Für das Bett fehlt mir das handwerkliche Geschick und vermutlich auch der Mut. (Karsten Stanberger, 2015)

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Brief eines Vaters

Diesen wundervollen Brief haben wir vor Wochen als Reaktion auf unser Buch erhalten. Wir waren zu Tränen gerührt. Wie viel Leid ein Mensch ertragen kann und dabei noch herzlich lachen kann! Ein stiller Appell eines Vaters an uns alle, das Thema endlich dahin zu holen, wo es hingehört: in die Mitte der Gesellschaft. Lieber Andreas, wir versprechen Dir und Deinem kleinen Helden, wir setzen uns weiter dafür ein. Tausend Dank.

 

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